Die Kinderfarm Jimbala ist Mitglied im Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze (BDJA). Der dient als Dachverein für rund 200 Aktivspielplätze - alle individuell gestaltet und verschieden in der Ausrichtung - in Deutschland, in Hessen gibt es Plätze unter anderem in Frankfurt-Riederwald, Dreieich, Dietzenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel. Weitere Informationen zu sicherheitstechnischen Auflagen, aber auch zum Konzept der Anlagen gibt es im Internet unter der Adresse www.bdja.org. Was die Friedberger Kinderfarm für die Zukunft plant, Termine und weitere interessante Fakten und Fotos gibt es unter www.jimbala.de. ;kop

Artikel vom 06.11.2013, 03:30 Uhr (letzte Änderung 22.08.2017, 20:41 Uhr)

http://www.fnp.de/lokales/wetterau/Zum-Thema-200-unter-einem-Dach;art677,675331

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Frankfurter Neue Presse, Mittwoch, 06. November 2013

"Es sieht wüst aus, das Gelände der Kinderfarm Jimbala in Friedberg. So ganz anders, als sich vielleicht Erwachsene das Paradies Jimballa für Kinder vorstellen, auf dessen Suche sich Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer machen. Und doch genau das ist es.

Friedberg. Schwer zu finden war der Kontinent Jamballa (nach der Krönung von Jim Knopf Jimballa), ähnlich ergeht es jenen, die sich auf der Suche nach der Kinderfarm Jimballa in Friedberg machen. Unter den 24 Hallen und zwei weitere Brücken geht es hindurch, bis man vor dem Gelände steht, auf dem Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können..."

Der Käpt’n im Lütten-Paradies

06.11.2013 Von Thomas Kopp Es sieht wüst aus, das Gelände der Kinderfarm Jimbala in Friedberg. So ganz anders, als sich vielleicht Erwachsene das Paradies Jimballa für Kinder vorstellen, auf dessen Suche sich Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer machen. Und doch genau das ist es.

In Skandinavien häufiger zu finden sind diese Komposttoiletten.

Friedberg. 

Schwer zu finden war der Kontinent Jamballa (nach der Krönung von Jim Knopf Jimballa), ähnlich ergeht es jenen, die sich auf der Suche nach der Kinderfarm Jimballa in Friedberg machen. Unter den 24 Hallen und zwei weitere Brücken geht es hindurch, bis man vor dem Gelände steht, auf dem Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

„Eine Kinderfarm, was ist das? Züchtet man da Kinder?“ Fragen wie diese hat Vereins-Vorstandsmitglied und gute Seele Hannes Motsch schon oft gehört. Ist es nicht. Aber auch keine Kita. Sondern ein sehr ungewöhnlicher Spielplatz. „Die Idee haben wir aus Dreieich. Unsere Vorsitzende Karin Johannsmann arbeitet dort, sie brachte die Idee mit. Und wir fanden sie toll“, berichtet Motsch.

2009 war das. Der Verein bemühte sich um ein Grundstück, bekam es auch von der Stadt zugesprochen, errichtete dort erst einmal ein Maislabyrinth. Wegen sich verändernder politischer Verhältnisse ging es für das Projekt aber erstmal wieder aufs Abstellgleis. Der Verein blieb dran. 2011 bekam er das Grundstück endgültig, musste es aber selbst mit Strom, Wasser und Zufahrt erschließen. „Das kostete 60 000 Euro und viel Arbeit in Eigenleistung“, berichtet Motsch, der als Bauunternehmer einige Materialien beisteuern konnte.

Völlig freie Hand

Irgendwann war es dann geschafft. Seitdem kommen die Kinder und auch Jugendliche an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat (im Winterhalbjahr von 15 bis 18 Uhr). Eltern kommen mit, 70 Familien sind inzwischen dabei. Sie zahlen 20 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr. Während die Kinder herumtoben, helfen manche Eltern an neuen Projekten mit, andere setzen sich auf Bänke und reden. Ein kleiner Bauwagen dient bei extremen Wetter als Unterkunft, die restlichen Bauwagen beinhalten Material. Werkzeuge sind in einem in einen Erdwall eingelassenen Verschlag gelagert.

Doch auch das erklärt noch nicht, was eigentlich auf der Kinderfarm geschieht. „Das Besondere ist, dass die Kinder freie Hand haben. Sie planen, entwerfen, bauen und verändern. Nichts hier ist für die Ewigkeit, alles dem ständigen Wandel unterworfen“, sagt Motsch.

Angefangen hat es etwa, als die Kinder einen Drachen aus Holz bauen wollte. Der Drache steht noch, aber er verwittert. Er wird irgendwann abgerissen, was noch zu gebrauchen ist, wird weiter verwendet. „Manche Eltern können nicht verstehen, dass das hier genau das ist, was Kinder wollen. Denn ausgefeilte Spielgeräte sind für sie nicht so wichtig. Aber sie können hier ihrer Phantasie freien Lauf lassen“, schildert Motsch weiter.

Natürlich helfen die Erwachsenen mit, aber nur soweit wie nötig. Sie machen neue Installationen sicher, auch wenn es keine so strengen Tüv-Vorschriften wie bei den üblichen Spielplätzen gibt. Bei komplizierteren oder gefährlichen Arbeitsvorgängen sind sie ebenfalls zugegen.

Aber die Planung kommt von den Kindern. Ein Barfußpfad ist inzwischen nur noch fragmentarisch zu erkennen, dafür soll der Natur- uund Kräutergarten auch in Zukunft noch eine große Rolle spielen. Die Erdwälle werden ebenfalls reichlich benutzt. „Hier haben Kinder Laub platziert, so dass sie die Hügel hinunterrollen können“, freut sich Motsch. Größtes Spielgerät derzeit ist ein Piratenschiff, das die Kinder anzieht.

Für das Projekt gab es schon viel Unterstützung. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellte 2500 Euro zur Planung eines Traumspielplatzes bereit, von der Fanta-Initiative 100 Spielplätze in 100 Tagen kamen weitere 1000 Euro. Vor kurzem erhielt der Verein weitere 1000 Euro als einer der Hauptpreisträger des Deutschen Bürgerpreises in der Wetterau (die FNP berichtete).

 

"Friedberg (har). Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich aktiv für soziale Anliegen einsetzen,...

... ist Teil der Unternehmensphilosophie von Fresenius Kabi Deutschland. Das Unternehmen aus Bad Homburg hat daher die sogenannten Aktiv-Helfen-Tage ins Leben gerufen, Eines der vielen deutschlandweiten Projekte war jetzt die Unterstützung der Kinderfarm Jimbala...."

Wetterauer Zeitung, 23. Oktober 2013

 

Wir haben wieder einen Preis gewonnen! 

Die Sparkasse Oberhessen hat ihren Bürgerpreis vergeben. Unter anderem an uns!

Genaueres könnt ihr im Artikel der Wetterauer Zeitung nachlesen.

Wetterauer Zeitung, 28. Oktober 2013

Karin und Hannes bei der Übergabe

 

 "Ohne Sie wäre es ärmer" 

"Sparkasse Oberhessen vergibt Bürgerpreis 2013 — 54 Bewerbungen, 15 Gewinner, fünf Hauptpreise.

Wetteraukreis (hed).  Wer sich in seinem Wohnort oder darüber hinaus in besonderem Maße für seine Mitmenschen einsetzt - und zwar ohne Geld dafür zu bekommen - kann ein paar zusätzliche Euros immer gebrauchen. Die gab´s am Mittwochabend für 15 Initiativen. Vereine und Einzelpersonen aus der Wetterau und dem Vogelsberg Die Sparkasse Oberhessen hatte zum vierten Mal den Deutschen Bürgerpreis verliehen. Verbunden mit den fünf Hauptpreisen, prämiert zu je 10.00 Euro, und den zehn Anerkennungspreisen (zu je 150 Euro, gab es für alle Gewinner in der Villa Trapp in Friedberg Worte des Lobes und des Dankes..."

Preisträger

Wetterauer Zeitung, 29. September 2013

"Ehemalige Lackfabrik Megerle: WD-Bau Gesellschaft feiert Richtfest — 60 Wohneinheiten entstehen.

... um dann zusammen mit, seinem Vater Joachim an Hannes Motsch vom Verein »Kinderfarm Jimhala« aus Friedberg sowie an Nicole Nagel-Brauburger und Katharina Walter vom Waldkindergarten »Wurzelpurzel« aus Bad Nauheim jeweils einen Scheck in Höhe von 1000 Euro zu überreichen,..."

 

Wetterauer Zeitung, 29. September 2013

"Jimbala Engagement mit 1000 Euro belohnt"

Wetteraukreis (pm). Im Mai machte sich die Volksbank Mittelhessen wieder auf die Suche nach den »Heimlichen Helden« der Region. Das sind jene Menschen, die sich in ihrer freien Zeit für andere einsetzen, sich sozial engagieren oder ihren Verein in besonderem Maß unterstützen - und zwar ohne viel Aufhebens darum zu machen, einzig aus dem Bedürfnis heraus, ihren Mitmenschen zu helfen.
Ihr Einsatz soll damit ausgezeichnet und besonders geehrt werden...."

Die Abstimmung zur Fanta-Spielplatzinitiative ist vorbei und Wir sind unter den Gewinnern!

Mit 11151 abgegebenen Stimmen haben wir Platz 87 erreicht und bekommen

eine Förderung in Höhe von 1000€!

Diese werden wir wahrscheinlich in Form eines Spielplatzmoduls für unsere Kletterlandschaft beantragen.
In Anbetracht der Tatsache, dass wir uns ja noch sehr im Aufbau befinden und damit nicht so viel reguläre "Kundschaft" wie viele der anderen Bewerber haben, finde ich das ein ganz großartiges Ergebnis!

Vielen vielen Dank an all die fleißigen Klicker, Nummern-Tipper und Spielplatz-Identifizierer!

 

Wie auch schon im letzten Jahr, sind wir wieder an der Ausrichtung des Internationales Spielefests auf der Seewiese beteiligt und mit einem eigenen Stand vertreten.

Dieses Fest wird vom Internationalen Zentrum Friedberg (IZF) organisiert und soll Möglichkeiten zum Austausch zwischen den verschiedenen kulturellen Gruppen Friedbergs schaffen.
Dabei gibts allerhand Spiele, ein Kinder-Fußball-Turnier, Auftritte von Musik- und Tanzgruppen, sowie internationale Spezialitäten zum Essen und Trinken.

Termin: Sonntag, 30.6. von 11-18 Uhr auf der Seewiese Friedberg.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Kinder planen für die Kinderfarm Jimbala - Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Kinderfarm Jimbala

Vom 2. bis zum 4. April, in der zweiten Woche der Osterferien, hatten die Kinder des städtischen Horts "Tintenklecks" und Mitgliederkinder der Kinderfarm Jimbala (insgesamt 18 Kinder), die Möglichkeit, zusammen mit dem Spielträumer Toni Anderfuhren aus der Schweiz und unterstützt von Erziehern und Erzieherinnen des Hortes und den Vorstandsmitgliedern der Kinderfarm ihren Traumspielplatz zu entwerfen.
Trotz Wind und eisigen Temperaturen erforschten die Kinder eifrig das Gelände der Kinderfarm und die Umgebung des Hortes nach deren - für sie feststellbarem - Spielwert. Unterstützt wurden sie durch Fragen, Impulse und Denkanstöße vom Spielträumer. Als besonders wertvoll erachtete Orte wurden mit Fähnchen markiert und der Gruppe erläutert. So fanden die Kinder schöne Orte wichtig, zum Beispiel solche an denen Blumen wachsen, interessante Orte waren Verstecke, Kletterbäume und Tierspuren, die es zu beobachten gab, wichtige Orte waren weiche und von der Sonne beschienenes Gras, und weite Flächen die zum Beispiel zum Rennen Platz bieten und ein kleiner etwas abgelegener Hügel wurde als ruhig und damit guter Ort zum Meditieren befunden.
Auf der Kinderfarm interessierten sich die Kinder besonders für die Praxis, das Herumklettern, Herunterrutschen oder Springen und das Graben auf den Erdhügeln. Vielseitig verwendbar zeigten sich Grünschnitt: Äste und Stöcke jeder Art. Sie waren wichtige Bestandteile des Spielgeschehens: so für den Hüttenbau, Stockkampf, das Stochern, Bergsteigen, den Brückenbau über Matschpfützen, zum Angeln verloren gegangener Schuhe aus den Pfützen und am Ende zum Feuer machen, schnitzen und zum Stockbrot backen.
Wichtig war den Kindern vor allem die Vielfalt der Möglichkeiten und das selber Gestalten. Dies zeigte sich dann bei Bau der Modelle bei dem die Mädchen und Jungen in kleinen Gruppen mit Fantasie und Ausdauer bei der Sache waren. Zum Abschluss präsentierten die Kinder ihre Spiel(t)räume, gaben konzentrieret und motiviert Auskunft über Details und fanden lobende Worte für die Modelle der anderen Kinder. Gebaut wurden über 50 verschiedene Möglichkeiten, die ein zukünftiger Spielbereich beinhalten sollte. Zum Beispiel ein Eis- und Pommesautomat, der nach eingehender Beratung auch noch als Mülleinsauger und -Recycler einsetzbar sein sollte. Realistischer und umsetzbarer waren dann die vielen Variationen einer Kletterlandschaft, Ställe für Tiere, Spielmöglichkeiten mit Wasser: "eine Quelle könnte auf dem Hügel entspringen oder ein Schwimmbad gebaut werden" und fantasievolle Entwürfe von Rutschen und Schaukeln sowie die Nennung vieler Naturspielorte, allen voran die Höhle. Bei der abschließenden Bewertung aller Vorschläge gaben die Kinder ihren Lieblingsspielorten Punkte. Jedes Kind konnte 4 Punkte vergeben. Platz eins erhielten die Kletterlandschaften (22 Punkte), Platz zwei (20 Punkte) bekamen Naturspielorte wie Höhlen, Bäume, Sand, Steine, Erde und Tunnel. Platz drei Spielorte mit Wasser (19 Punkte) und Platz vier (14 Punkte) Schaukeln und Rutschen jeder Art. Der Eis-, Pommes- und Müllautomat erhielt nur vier Nennungen, wohl wegen seiner beschränkten Möglichkeit der Bespielbarkeit.
Alle teilnehmenden Erwachsenen waren überrascht, wie eifrig und konzentriert auch die Kleinsten bei der Sache waren und wie genau deren Vorstellungen vom erträumten Spielort waren. Die Spielpraxis auf dem Gelände der Kinderfarm Jimbala hatte den Kindern dabei einige Anstöße gegeben und am darauf folgenden Sonntag (die Kinderfarm war geöffnet), kamen einige Kinder wieder, um die vorhandenen Spielmöglichkeiten weiter zu erforschen.

Das Projekt wurde durch die Fördermittel des Deutsche Kinderhilfswerks (DKHW) möglich. Mit 2500€ unterstützt das DKHW die Kinderfarm bei der Planung und der Umsetzung des Spielbereichs. Die Beteiligung der Kinder bei der Ideenfindung und die Frage nach den Bedürfnissen und den Wünschen der Kinder war hierbei Vorraussetzung. Für den Sommer ist nun die Umsetzung geplant. Die Organisatoren und Organisatorinnen der Kinderfarm wollen, wie von den Kindern gewünscht, eine naturnahe Kletterlandschaft auf dem Gelände der Kinderfarm aufbauen. Dazu braucht es Planung, weitere Finanzierungshilfen, Materialien, Werkzeug und Maschinen, den Termin für eine Bauwoche mit Kindern und Eltern und viele freiwillige Helfer, die beim Aufbau mit anpacken. Auch Spielträumer und Spielplatzbauer Toni Anderfuhren soll wieder eingeladen werden und mit Rat und Tat zur Seite stehen.



Wetterauer Zeitung, 11. April 2013

"Friedberg (har). Wie soll die Kinderfarm Jimbala auf dem Gelände hinter den 24 Hallen einmal aussehen? Darüber machten sich Kinder des städtischen Horts »Tintenklecks« und der Vereinsmitglieder kürzlich in einem Workshop Gedanken. Mit dem »Spielträumer« Toni Anderfuhren aus der Schweiz entwarfen sie ihren Traumspielplatz.

Ganz hoch im Kurs stehen Orte zum Klettern, Höhlen, Tunnel, Bäume, Wasserlandschaften sowie Schaukeln und Rutschen. Wenig Chancen auf Verwirklichung hat ein Eis- und Pommes-Automat, den sich nur vier Kinder wünschten. Das Projekt wurde vom Deutschen Kinderhilfswerk mit 2500 Euro unterstützt. ..."

Zum Artikel in der Wetterauer Zeitung

Kinderfarm Jimbala: Kein Eis- und Pommes-Automat

Mit Stöcken, Ästen und anderen Grünschnitt kann man prima Hütten und Brücken bauen, wissen die Kinder, die auf dem Gelände der künftigen Kinderfarm spielen. (Fotos: pv)

Ganz hoch im Kurs stehen Orte zum Klettern, Höhlen, Tunnel, Bäume, Wasserlandschaften sowie Schaukeln und Rutschen. Wenig Chancen auf Verwirklichung hat ein Eis- und Pommes-Automat, den sich nur vier Kinder wünschten. Das Projekt wurde vom Deutschen Kinderhilfswerk mit 2500 Euro unterstützt.

Trotz Wind und kühlen Temperaturen erforschten die Kinder eifrig das Gelände der Kinderfarm und die Umgebung des Hortes nach dem jeweiligen »Spielwert«. Erzieherinnen, Vorstandsmitglieder und der »Spielträumer« unterstützten sie dabei. Die als besonders wertvoll erachteten Orte wurden mit Fähnchen markiert. Die steckten beispielsweise dort, wo Blumen wachsen, wo es Verstecke, Kletterbäume und Tierspuren gibt, wo von der Sonne beschienenes weiches Gras wächst, wo man rennen und toben kann. Ein etwas abgelegener Hügel wurde als Ort zum Meditieren gekennzeichnet. Klettern, Rutschen, Springen und in Erdhügeln graben – das wollen die Kinder.

Heiß begehrt sind auch Äste und Stöcke, die man für Hüttenbau oder Stockkämpfe benutzen kann. Wichtig war den Kindern die Vielfalt der Möglichkeiten und dass sie ihre Spiele selber gestalten können. Das zeigte sich beim Bau einiger Modelle, bei dem die Mädchen und Jungen in kleinen Gruppen mit viel Fantasie und Ausdauer bei der Sache waren.

Eine Quelle auf einem Hügel

Zum Abschluss der Woche präsentierten die Kinder ihre »Spiel(t)räume«, gaben Auskunft über Details und fanden lobende Worte für die Modelle der anderen Kinder. So entstanden über 50 Möglichkeiten, wie die Kinderfarm einmal aussehen soll. Ein Vorschlag war der Eis- und Pommes-Automat, der nach eingehender Beratung auch als Mülleinsauger und -recycler einsetzbar sein sollte. Daraus wird wohl nichts werden, der Vorschlag fand keine Mehrheit. Realistischer waren die vielen Variationen einer Kletterlandschaft, die Ställe für Tiere und Spielmöglichkeiten mit Wasser. Eine Quelle, so die Vorstellung der Kinder, könnte auf dem Hügel entspringen.

Bei der Bewertung der Vorschläge gaben die Kinder ihren Lieblingsspielorten Punkte. Auf dem 1. Platz landeten die Kletterlandschaften, es folgten Naturspielorte wie Höhlen, Bäume, Sand, Steine, Erde und Tunnel, ferner Spielorte mit Wasser sowie Schaukeln und Rutschen jeder Art. Die Erwachsenen waren überrascht, wie eifrig auch die Kleinsten bei der Sache waren und wie genau die Vorstellungen von dem erträumten Spielort sind. Die Spielpraxis auf dem Gelände der Kinderfarm Jimbala hatte den Kindern dabei Anstöße gegeben. Am darauffolgenden Sonntag, an dem die Kinderfarm geöffnet war, schauten einige Kinder wieder, vorbei um die Spielmöglichkeiten weiter zu erforschen.

Das Deutsche Kinderhilfswerks unterstützt die Kinderfarm mit 2500 Euro für die Planung und den Bau des Spielbereichs. Die Beteiligung der Kinder bei der Ideenfindung war dafür eine Voraussetzung.

Bauwoche mit Eltern

Im Sommer soll es losgehen mit dem Bau der naturnahen Kletter- und Spiellandschaft. Bis dahin muss noch einiges geplant werden, müssen Spenden aufgetrieben, Material, Werkzeug und Maschinen angeschafft werden. Dann soll ein Termin für eine Bauwoche mit Kindern und Eltern sowie weiteren Helfern festgelegt werden. Auch »Spielträumer« und Spielplatzbauer Toni Anderfuhren soll wieder eingeladen werden und den Kinder mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

 

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